Social Networks sind Infrastruktur-Anbieter und können das monetarisieren, meint Daniel Verst. Durch Verbindungen und Kontakte ergibt sich der Social Graph, also das Geflecht aus unseren Beziehungen. Durch Facebook Connect können jetzt, kurz formuliert, auch Dritte auf diesen zugreifen und ihn nutzen. Er geht sogar so weit zu behaupten, dass in die Social Networks in Zukunft daraus ihre Einnahmen generieren werden. (via)
Ich denke, das ist eine gute Idee, um vom klassichen Werbemodell weg zu kommen. Aber muss man das überhaupt? Wer es verstanden hat, auf die Zielgruppe zugeschnittene Werbung zu platzieren, der kann auch mit Werbung Geld verdienen, denke ich. Dennoch sehe ich auch in dem Social-Graph-Geschäftsmodell eine Zukunft, wobei man daraf achten muss, welche Daten dabei zugänglich gemacht werden.
Das Album “Ghost I - IV” der Nine Inch Nails ist auf dem ersten Platz der Jahrescharts der bestverkaufesten Alben 2008 von Amazon in ihrem MP3 Store. Doch warum ist das verwunderlich? Darum: Das Album war die ganze Zeit über legal über Tauschbörsen zu beziehen, da die Nine Inch Nails es unter einer Creative-Commons-Lizenz veröffentlicht hatten. Für creativecommons.org spekuliert Fred Benenson über die Gründe: Liegt es an der Einfachheit des MP3 Stores oder doch vielmehr daran, dass die Fans verstanden haben, dass sie nur die Band wirklich unterstützen, wenn sie die Musik kaufen?
Ich denke, das ist ein gutes Beispiel dafür, worüber ich bereits zu Weihnachten geschrieben hatte: Man kann Geld verdienen trotz Filesharing. Eine wichtige Lektion für die Musik- und Filmindustrie, finde ich.
Jeder Blogger (sofern er unter den ersten 100 ist), der über die Gewinnspielaktion von Immonet schreibt und seine Adresse an die E-Mail-Adresse schickt, bekommt einen iPod Shuffle. Ich muss zugeben, sehr verlockend. Und da bin ich natürlich dabei.
In einfachen Worten wird in dem Video “The History Of The Internet” von Melih Bilgil — der übrigens gerade einen neuen Job sucht — erklärt, wie 1957 alles begann. Interessant die Entwicklung von über 50 Jahren innerhalb von acht nur Minuten zu sehen. (via, via)
History of the Internet from PICOL on Vimeo.
Im Zeitalter von iPhones verändert sich auch die Kunst. Mit iPhone-Programmen wie Brushes kann man großartige Zeichnungen mit dem Touchscreen des iPhones und einem beliebigen Finger erstellen. Sieht so die Zukunft der Kunst aus? Schaut hier einem Meister über die Schulter… (via)
Achja, und ein Zeichner von Disney hat seine besten Werke bei Flickr veröffentlicht. Zwischen fünf und zehn Minuten hat er für jedes seiner Werke benötigt.
Ein nett gemachtes Video der Agentur Scholz&Friends zeigt, wie wir noch vor einigen Jahren Marken Liebe und Vertrauen entgegen brachten, Fernsehwerbung akzeptierten und abends pünktlich zur Primetime vor dem Fernseher saßen und wie heute in unserer Welt Werbung nervt und wir von einer riesigen Markenvielfalt bombardiert werden. (via)
Computer nachts herunterfahren, einen Baum pflanzen oder während des Zähneputzens das Wasser ausstellen sind nur drei Möglichkeiten. 47 weitere findet ihr bei “50 Ways to Help the Planet“. (via)
Forscher haben eine Formel entdeckt, mit der sie berechnen können, wie erfolgreich ein Video oder ein Text sein wird.
Die Wissenschaftler betrachten dazu die ersten paar Stunden oder Tage, nachdem ein Beitrag ins Netz gestellt wurde.
Ein interessantes Konzept. Neben HP experimentieren übrigens auch Google, Yahoo, Microsoft und IBM an ähnlichen Formeln. Mehr bei Technology Review.
Nachdem die Raketen nur ein recht kurzes Leben hatten: In guter alter Tradition ein frohes Neues von mir am Neujahrsmorgen. Es ist gerade 0:11 Uhr und ich gehe gleich wieder raus. Auf das eure Wünsche 2009 alle in Erfüllung gehen!
Ulrike fragt, ob Kriege wirklich PR und Social Media brauchen — etwa einen YouTube-Channel. Frank antwortet. Und Cem hat einen schönen Beitrag darüber, wie die Kriegsparteien Social Media als Waffe einsetzen.